Im Düsseldorfer Stadtteil Garath liegt das ehemalige Altenzentrum St. Hildegard. Zentral und dennoch sehr ruhig, etwas abseits der Straße und umgeben von einem großzügigen Garten lebten dort zuletzt rund 100 Bewohnerinnen und Bewohner, die rund um die Uhr professionell gepflegt und betreut wurden. Ende der 60er-Jahre wurde das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, nach den Plänen des bekannten Kölner Architekten Gottfried Böhm erbaut. Die lebendige Architektur prägt die besondere Atmosphäre der Immobilie, die als eine »Wallfahrtsstätte« für Architekturstudenten gilt. Die Varro & Sanz GmbH hat das ehemalige Altenzentrum mit Hilfe von Finanzmitteln der Triodos Bank erworben und wird das Gebäude nun für die geplante Nutzung des sozialbetreuten Wohnens unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umbauen und teilweise sanieren. In der Liegenschaft plant die gemeinnützige Graf Recke Stiftung, eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands, Angebote für Jugendliche ab 12 Jahren mit besonderem Betreuungsbedarf sowie für Menschen mit geistigen Behinderungen. Im Detail sind Wohnangebote für 30 Bewohner und weitere sechs Appartements zur Verselbstständigung junger Erwachsener geplant. Außerdem wird es Appartements für Mitarbeitende und Auszubildende geben. Das Ziel der Graf Recke Stiftung, sich Menschen innerhalb ihrer Einrichtungen in ihren Bedürfnissen und Lebensumständen anzunehmen, zu unterstützen und zu begleiten, entwickelt eine Symbiose mit dem städtebaulich anspruchsvollen Gebäude-Ensemble.