Projektbeschreibung nur verfügbar in Deutsch
Den Bewohnern in der Seumestraße 14 in Berlin ist etwas sehr Besonderes gelungen: Sie haben ihr Mietshaus, das an einen Investor verkauft werden sollte, entprivatisiert. Dies schafften sie, indem sie eine GmbH gegründet haben, die durch einen Hausverein, in dem die Bewohner Mitglied sind, kontrolliert wird. Dadurch entscheiden die Mieter alle hausrelevanten Schritte auf regelmäßigen Versammlungen selber. Mithilfe der gemeinnützigen Stiftung Edith Maryon, des Mietshäusersyndikats sowie vielen Krediten von Privatleuten konnte dies gelingen. Die Stiftung vergibt nun ein 99-jähriges Erbbaurecht für den Grund und Boden an die Haus-GmbH. Die langfristige Finanzierungssumme für das Haus und die Instandhaltungen wurde neben den privaten Krediten und solchen der Stiftung von der Triodos Bank zur Verfügung gestellt. Wir erachten das Erbbaurecht als wichtiges Instrument sozialer Bodenpolitik und setzen uns aktiv dafür ein, dass dieses im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung auch Anwendung findet.



Nachhaltige Immobilien

Ein Gebäude ist immer so gut wie das Leben, das damit verbunden ist. Darum verfolgen wir bei der Finanzierung nachhaltiger Immobilien einen ganzheitlichen Ansatz - der weit über Energieeffizienz und Materialauswahl hinausgeht.