Renovieren und erhalten anstatt neu zu bauen ist ein wesentlicher Bestandteil der Triodos Philosophie im Bereich nachhaltige Immobilien. Eben das wird im Projekt „Marienburg“ umgesetzt. Ein leerstehender Gebäudekomplex aus den 60er Jahren wurde renoviert und ist nun wieder mit Leben gefüllt. Hier gibt es Atelierräume, sowie Produktionsflächen für das Handwerk im Süden Berlins, in Mariendorf. Daher auch der erste Teil des Namens. Die imposante Erscheinung des Gebäudekomplexes hat dann für den Zusatz „Burg“ gesorgt. Der Mix aus unterschiedlichen Nutzungen und Branchen macht die Marienburg aus: Ateliers, Galerien, Handwerk und Gewerbe. Die Mieten in der Marienburg liegen deutlich unter dem Berliner Durchschnitt für vergleichbare Flächen. Hier wird nicht spekuliert, sondern verlässlich neuer Platz für Kreative geschaffen. Die fortschreitende Gentrifizierung begrenzt den Raum für Künstler*innen in der Stadt immer mehr, dem wollen wir entgegenwirken. Aus ökologischer Perspektive kann sich die Marienburg aber auch sehen lassen. Die Renovierung hat dem Gebäude neues Leben eingehaucht, sodass es noch viele Jahrzehnte sinnvoll genutzt werden kann. Darüber hinaus wird das Gebäude schon bald durch Photovoltaik auf dem Dach mit Erneuerbaren Energien versorgt und ein neues effizientes Blockheizkraftwerk liefert Wärme und Energie. Der ökologische Fußabdruck ist aber auch deshalb so gering, weil die vorhandene Gebäudesubstanz nicht abgerissen, sondern genutzt wird und damit ein ressourcenintensiver Abriss und Neubau verhindert wurde. Ein rundum nachhaltiges Vorhaben also, dass sehr gut den ganzheitlichen Ansatz der durch uns finanzierten Projekte im Bereich nachhaltige Immobilien zeigt.