Die 26 unterzeichnenden Banken, Vermögensverwalter, Versicherer und Impact-Fonds repräsentieren über 3 Milliarden Euro an verwalteten Vermögenswerten. Die Unterzeichner erkennen an, dass die Biosphäre der Erde die Grundlage der menschlichen Widerstandsfähigkeit und des Fortschritts ist und dass sie zunehmend unter Stress steht. Als Finanzinstitutionen betonen sie die Notwendigkeit, die biologische Vielfalt zu schützen und deren Verlust in diesem Jahrzehnt umzukehren.

Das Versprechen

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Peter Blom, CEO der Triodos Bank: "Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen für das Leben auf der Erde. Der Schaden für die biologische Vielfalt, der durch unsere Lebensweise, insbesondere die Landwirtschaft, verursacht wird, ist beträchtlich. Wir sind an dem Punkt angelangt, dass wir nicht über die Verringerung der Schäden an der biologischen Vielfalt sprechen sollten, sondern über die Regeneration. Das ist genau das, was die Triodos Bank mit ihren Krediten und Investitionen erreichen will, und deshalb haben wir das Versprechen unterzeichnet".

Die Initiatoren des Versprechens ermutigen nachdrücklich andere Finanzinstitutionen aus allen Kontinenten, die noch nicht an dem Versprechen beteiligt sind, es ebenfalls zu unterzeichnen.

Partnership for Biodiversity Accounting Financials (PBAF)

Die Triodos Bank ist auch Teil der Partnership for Biodiversity Accounting Financials (PBAF), die an einem harmonisierten Biodiversitäts-Accounting-Ansatz arbeitet. Am 25. September stellte die PBAF ihren ersten "Common Ground"-Bericht über die Bewertung der Auswirkungen auf die biologische Vielfalt vor, ebenfalls auf der Veranstaltung "Nature for Life" in New York. Der Bericht ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer harmonisierten Biodiversitäts-Berichterstattung für den Finanzsektor und wird zu der dringend erforderlichen Umgestaltung beitragen. Die PBAF appelliert an andere Finanzinstitutionen, ihre Kräfte zu bündeln und den Verlust der Artenvielfalt umzukehren.

Die PBAF-Mitglieder haben 2019 mit der Zusammenarbeit begonnen. Der laufende Austausch von Wissen und Erfahrungen hat zu harmonisierten Definitionen und Prinzipien geführt, die der Bewertung der Auswirkungen auf die biologische Vielfalt in diesem ersten Common Ground-Bericht zugrunde liegen. Diese Definitionen und Prinzipien sind nicht auf eine bestimmte Methodik der Folgenabschätzung beschränkt. Sie bieten eine wertvolle Referenz für sowohl quantitative als auch qualitative "Biodiversitäts-Fußabdrücke" im Finanzsektor. Solche "Fußabdrücke" liefern Finanzinstitutionen die Erkenntnisse, die sie benötigen, um Biodiversitätsziele festzulegen, Biodiversitätsstrategien zu formulieren und Fortschritte zu überwachen.

Eine gemeinsame Methodik ist erforderlich

Peter Blom: „Um die Auswirkungen des Finanzsektors auf die biologische Vielfalt zu messen und darüber zu berichten, ist eine gemeinsame Methodik erforderlich. Deshalb ist die Arbeit der Partnerschaft Biodiversity Accounting Financials so wichtig. Die Zusammenarbeit zwischen mehreren Finanzinstitutionen, um eine gemeinsame Grundlage zu finden, wird dazu beitragen, Geschäftsstrategien zu formulieren, die sich positiv auf die biologische Vielfalt auswirken".