Erfahren Sie, wie wir mit Geld positiven Wandel ermöglichen.
Geschichte
Nachhaltig seit 1980
Wo wir herkommen bestimmt auch wo wir hingehen.
Triodos-Zeit
1968
Eine kleine Gruppe sozial engagierter Menschen aus der Wirtschafts- und Finanzwelt der Niederlande formiert sich, um herauszufinden, wie Geld nachhaltig verwaltet werden kann. Die Gruppe – das sind damals Adriaan Deking Dura (Wirtschaftswissenschaftler), Dieter Brüll (Professor für Steuerrecht), Lex Bos (Unternehmensberater) und Rudolf Mees (Banker). Sie denken „Bank“ neu und entwerfen gemeinsam das bahnbrechende Konzept positiver, direkter Investitionen.
1971
Gründung der Triodos Stiftung in den Niederlanden.
1980
Die Triodos Bank öffnet in den Niederlanden ihre Pforten.
1980er Jahre
Die Triodos Bank beginnt mit Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energien und wird darin jedes Jahr erfolgreicher.
1990
Die Triodos Bank gehört zu den Ersten, die grüne Fonds auflegen.
1990er Jahre
Die Triodos Bank zählt zu den Pionieren im Bereich Mikrofinanz und legt als eines der ersten Finanzinstitute Mikrofinanzfonds für Entwicklungsländer auf.
Weitere Bankniederlassungen in Belgien und Großbritannien folgen.
2000er Jahre
Es folgen neue Investitionen in Mikrofinanzinstitute in Entwicklungsländern und ein wachsendes internationales Engagement mit grenzüberschreitenden Finanzdienstleistungen.
Die Triodos Bank legt als eine der ersten Banken einen nachhaltigen Venture Capital Fonds auf, der junge Unternehmen mit Eigenkapital unterstützt.
2004
Die Triodos Bank kommt nach Spanien: Gründung der spanischen Niederlassung in Madrid.
Es folgt der erste nachhaltige Immobilienfonds.
2005
Der Eintritt in den deutschen Markt wird vorbereitet. Der Startschuss fällt mit der Gründung einer Agentur zur Kreditvermittlung in Frankfurt am Main.
2009
Aus der deutschen Kreditagentur wird eine Bank. Die Triodos Bank startet zum Jahreswechsel 2009/2010 in den deutschen Markt.
Welt-Zeit
Ende 1960er Jahre
Hippiebewegung in den USA, Studentenbewegung in Westeuropa mit dem Ziel, überkommene Werte zu überdenken, mehr Freiheit zu wagen und sich vom Kapitalismus abzuwenden.
1970er Jahre
Zeit des Neoliberalismus.
Wachstum in Industrieländern vs. steigende Schulden in Drittweltländern.
1971
Im Zuge einer erstarkenden globalen Umweltbewegung wird Greenpeace international gegründet.
1973
Weltwährungskrise – Aufgabe der festen Wechselkurse (Bretton-Woods-System).
Erste Ölkrise.
Eskalation im Vietnamkrieg.
1980er Jahre
Regierungen Thatcher (GB) und Reagan (USA) forcieren ein neoliberales Wirtschaftssystem.
Greenpeace führt vermehrt Aktionen gegen Luftverschmutzung, Rodung des Regenwaldes und Walfang durch.
Die Grüne Partei wird in Deutschland gegründet, sie zieht in die Landesparlamente von Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg ein.
1986
Katastrophe von Tschernobyl. Die großen Gefahren der Kernenergie drängen sich schockartig ins Bewusstsein der Welt und verändern für immer die Wahrnehmung dieser vermeintlich „sauberen“ Form der Energiegewinnung.
1989 / 1990 / 1991
Die Mauer fällt, der Osten öffnet sich, die Sowjetunion bricht zusammen: Sieg des Kapitalismus?
1995
Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) zum Abbau von Handelsbeschränkungen.
2001
Die New-Economy-Blase platzt – die Aktienkurse brechen ein.
9/11: Terrorangriff auf die USA – die Aktienkurse liegen am Boden.
Argentinien ist bankrott und kann seine Staatsschulden nicht mehr bedienen.
2002
Die Europäische Union schreibt Geschichte – der Euro wird in zwölf EU-Mitgliedsländern eingeführt.
2004
Die Erweiterung der EU von 15 auf 25 Mitgliedsstaaten soll den Volkswirtschaften im Osten Stabilität und Wachstum bringen.
2008 / 2009
Umfassende Weltwirtschaftskrise, Zusammenbruch von Banken, dramatischer Anstieg von Staatsschulden, drohende Massenentlassungen.
2009
Der Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom wird für Ihre Forschungsergebnisse zu einer ökologisch verträglichen Wirtschaftsordnung der Nobelpreis für Wirtschaft verliehen. Sie erhält als erste Frau diese herausragende Auszeichnung.