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Energie und Umwelt

Um von unserer heutigen Wirtschaft, die auf dem Einsatz fossiler Brennstoffe beruht, zu einer nachhaltigen überzugehen, ist es notwendig an mehreren Stellschrauben drehen: den Energieverbrauch senken, Energie so effizient wie möglich nutzen und massiv in Erneuerbare Energie investieren – während wir gleichzeitig auf Brennstoffe mit geringem fossilen Anteil umsteigen.

X 1986

Das Jahr der Katastrophe von Tschernobyl – und das Jahr, in dem wir begannen, die Pioniere der Windkraft zu fördern. Sie machten die Branche zu dem, was sie heute ist.

X 2° C

Steigt die Erdtemperatur um diesen Wert oder noch stärker an, kann der Klimawandel katastrophale Auswirkungen haben. Auf dem UN-Klimagipfel 2015 einigten sich knapp 200 Staaten, ihre Treibhausgasemissionen auf ein vergleichsweise unkritisches Maß zu senken, um die Erderwärmung auf höchstens 2°C, idealerweise jedoch 1,5°C zu beschränken.

X 20-20-20-Ziel

Die europäischen Mitgliedstaaten wollen bis zum Jahr 2020 20% der Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen, ihre Energieeffizienz um 20% verbessern und die Emission von Treibhausgasen um 20% senken.

X 1,5 Millionen Tonnen

Diese Menge an CO2-Emissionen wird jedes Jahr durch die Projekte eingespart, die wir unterstützen.

X 358 Projekte

Das ist die Anzahl an Projekten, die die Triodos Gruppe mit ihren nachhaltigen Fonds im Bereich Energie und Klima und im Rahmen der Kreditvergabe 2015 europaweit finanzierte. Dazu gehören insbesondere Windfarmen und Solaranlagen aber auch Biomasse- und Wasserkraftprojekte.

X Eine Million Haushalte

Die Menge an alternativer Energie, die von den Projekten erzeugt wird, die wir fördern, entspricht etwa dem Stromverbrauch dieser großen Anzahl an Haushalten.

X 2.100 Megawatt

So hoch ist die Produktionskapazität der Wind- und Solarenergie, die die Triodos Bank zurzeit finanziert.

X 25 Prozent

So hoch ist zurzeit der Anteil des Energie-Bereichs an den von uns insgesamt vergebenen Krediten.

 

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Triodos Bank in Aktion

Bei der Finanzierung solcher Projekte treffen wir eine strenge Auswahl. Werden die verwendeten Pflanzen rein zur Energiegewinnung angebaut oder die Biomasse über große Entfernungen transportiert, dann bieten wir keinerlei Unterstützung. Den Anbau von reinen Energiepflanzen sollte man unserer Meinung nach nicht fördern: Er könnte die Nachfrage nach Bioenergie steigern und in Konkurrenz mit der Lebensmittelproduktion treten – mit katastrophalen Folgen für ärmere Länder. Projekte, für die Biomasse importiert wird, werden für ihre Betreiber oft erst dank Subventionen wirtschaftlich interessant. Aber es stellt sich die Frage, ob dabei wirklich gewährleistet wird, dass Wertschöpfungskette und Energiebilanz positiv ausfallen. Wir sehen es so: Wo immer möglich, sollte man die Biomassepflanzen vor Ort anbauen, anstatt sie um den ganzen Erdball herum zu transportieren – um dafür dann auch noch Fördergelder einzunehmen.