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Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungssysteme

Was ist das Einlagensicherungssystem?

Bei einer Insolvenz einer Bank schützt das Einlagensicherungssystem (in den Niederlanden „DGS“) Privatpersonen und bestimmte Unternehmen, die Einlagen bei einer Bank unterhalten. Dieser Schutz ist jedoch nicht unbegrenzt.

Sie haben Anspruch auf eine Vergütung im Rahmen des Einlagensicherungssystems, wenn:

  • Ihre Bank am Einlagensicherungssystem teilnimmt
  • das Produkt unter das Einlagensicherungssystem fällt und
  • Sie ein Kontoinhaber sind, der Anspruch auf eine Vergütung im Rahmen des Einlagensicherungssystems hat.

Alle in den Niederlanden ansässigen Banken, die über eine Zulassung der niederländischen Zentralbank (De Nederlandsche Bank - DNB) verfügen, fallen unter das niederländische DGS. Die Triodos Bank verfügt über eine solche Bankzulassung der DNB und nimmt daher - einschließlich all ihrer ausländischen Niederlassungen - an diesem Einlagensicherungssystem teil.

Im Folgenden lesen Sie mehr über den Inhalt und die Reichweite des Schutzes.

Alle Informationen über das Einlagensicherungssystem:

  • Lesen Sie hier die wichtigsten Informationen über das Einlagensicherungssystem auf dem Informationsbogen  für den Einleger der Triodos Bank. Dieser Informationsbogen oder einen Hinweis auf diesen  erhalten Sie jährlich von der Bank. Einen entsprechenden Hinweis finden Sie auch auf den Kontoauszügen, wenn diese von der Bank herausgegeben werden.
  • Lesen Sie auch die „Häufig gestellten Fragen“ auf dieser Website.
  • Besuchen Sie auch die Webseiten der DNB (niederländische Zentralbank) über das Einlagensicherungssystem unter www.dnb.nl .

Häufig gestellte Fragen

Wer kann sich auf das DGS berufen?

Die folgenden (Rechts-)Personen können sich grundsätzlich auf das DGS berufen:

  • Privatpersonen: Natürliche Personen, einschließlich Minderjähriger
  • Einzelfirmen: Guthaben von Einzelfirmen und der gleichen Person privat werden als Guthaben einer Person betrachtet, wobei die Guthaben für die Berechnung der maximalen Deckung addiert werden.
  • Rechtspersonen, ungeachtet des Umfangs: Das heißt, dass sowohl kleine als auch große Unternehmen Anspruch auf die Garantieregelung erheben können. Auch Stiftungen und Vereine haben einen Anspruch auf die Deckung des Einlagensicherungssystems. Beispiele von Rechtspersonen des deutschen Rechts sind: Aktiengesellschaft (AG), Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH), Stiftung, Eingetragener Verein (e.V.), eingetragene Genossenschaft (e.G.), Verein auf Gegenseitigkeit (V.a.G.) etc..

Auf der Website der DNB finden Sie die vollständige Übersicht der Rechtspersonen, die Anspruch auf eine Vergütung aus dem Einlagensicherungssystem haben.

Wer ist vom Einlagensicherungssystem ausgeschlossen?

  • Finanzinstitute wie: Banken, Anlageinstitute, (Rück-)Versicherungsunternehmen, (Verwalter von) Anlageinstituten oder ICBEs und Pensionsfonds.
  • Staaten

Auf der Website der DNB finden Sie die vollständige Übersicht der (Rechts-) Personen, die von der Deckung über das DGS ausgeschlossen sind.

Für welche Produkte / Konten gilt die Deckung des DGS?

Gelder, die auf Girokonten, Sparkonten oder Spardepots stehen, fallen unter das DGS.
Die Deckung gilt ebenfalls für den Geldanteil eines Anlagekontos. Wertpapiere, wie Inhaberaktien oder -anleihen fallen nicht unter das DGS. Konkret bedeutet dies, dass Anlagen der Triodos Anlagefonds und Triodos Aktienähnliche nicht unter das System fallen.

Bis zu welchem Betrag sind Guthaben durch das DGS abgedeckt?

Das DGS garantiert einen Betrag von höchstens € 100.000,- pro Person. Die Regelung gilt pro Person pro Bank mit Zulassung, ungeachtet der Anzahl der Konten. Bei einem Gemeinschaftskonto zweier Personen können beide Kontoinhaber die Vergütung in Anspruch nehmen. Ein gemeinsames Guthaben von € 200.000 auf einem Gemeinschaftskonto ist dann vollständig gedeckt.

Ausnahme: Vorübergehend höhere Garantie beim Verkauf einer Immobilie

Sofern das Guthaben im direkten Zusammenhang mit dem An- oder Verkauf einer privaten Immobilie steht, gilt eine Garantie bis zu einem Höchstbetrag von € 500.000,-. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Garantie, die bis zu drei Monaten nach Einzahlung des Geldes gültig ist.

Was ist ein Anlegerentschädigungssystem?

Aufgrund des Anlegerentschädigungssystems können Privatpersonen und kleine Unternehmen bis zu einem Betrag von höchstens € 20.000 pro Person eine Vergütung erhalten, wenn im Rahmen der Gewährung einer Anlagedienstleistung ein Finanzinstitut seinen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Dabei wäre ein Fall denkbar, bei dem das Finanzinstitut Aktien nicht übertragen kann, die auf einem Anlagekonto eines Kunden stehen. Eine Wertminderung der Anlagen aufgrund von Kursrückgängen fällt daher nicht unter das Anlegerentschädigungssystem.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der DNB über das Anlegerentschädigungssystem.

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