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SEPA Glossar

Die wichtigsten Begriffe kurz vorgestellt.

BIC

Der „Bank Identifier Code“ (BIC) – auch als SWIFT-Code bekannt – ist sozusagen die internationale Bankleitzahl. Mit dem BIC können Kreditinstitute weltweit eindeutig identifiziert werden.
Der BIC hat 8 oder 11 Stellen und baut sich folgendermaßen auf:

  • Bankcode (4-stellig)
  • Ländercode (2-stellig)
  • Ortscode (2-stellig)
  • Code für eine Filiale (1- bis 3-stellig)

Beispiel des BIC der Triodos Bank N.V. Deutschland: TRODDEF1.


Gläubiger-ID

Wer künftig Geld mittels Lastschrift einziehen möchte, benötigt Sie die sogenannte Gläubiger-Identifikationsnummer, die bei der Bundesbank beantragt werden kann. Diese Nummer ist eine eindeutige ID, mit der ein Gläubiger (meist ein Unternehmen, aber auch zum Beispiel ein Freiberufler) weltweit identifiziert werden kann.


IBAN

Mit der „International Bank Account Number“ (IBAN) wird jedes Konto weltweit definiert – jedes Girokonto hat eine eindeutige Kontonummer. Für jedes Land ist eine bestimmte Länge festgelegt, in Deutschland sind dies 22 Stellen. Und so setzt sich die IBAN zusammen:

  • Ländercode (2-stellig)
  • Prüfziffer (2-stellig)
  • Bankleitzahl (8-stellig)
  • Kontonummer (10-stellig)

Beispiel für eine IBAN eines Kontos bei der Triodos Bank N.V. Deutschland: DE 01 50031000 1234567890. Und so setzt sie sich zusammen:

Wie ist die IBAN aufgebaut. Wir erklären es Ihnen.


SEPA

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area, zu deutsch: Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus den 27 EU-Staaten, Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz und Monaco. Im SEPA-Raum werden europaweit standardisierte Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr (Überweisungen, Lastschriften) angeboten. Die Bundesbank hat zu SEPA eine kurze Videoeinführung erstellt.


SEPA-Basislastschrift (SEPA Core Direct Debit)

Die SEPA-Basislastschrift wird die heutige Einzugsermächtigung ablösen und ist sowohl für den privaten, als auch für den geschäftlichen Zahlungsverkehr geeignet.


SEPA-Firmenlastschrift (SEPA Business to Business Direct Debit) 

Die SEPA-Firmenlastschrift wird den heutigen Abbuchungsauftrag ablösen und ist dem geschäftlichen Zahlungsverkehr vorbehalten.


SEPA-Lastschriftmandat

Damit ein Gläubiger vom Konto des Zahlenden Geld einziehen darf, benötigt er dessen Erlaubnis: Das Lastschriftmandat.


SEPA-Überweisung

Die SEPA-Überweisung wird die nationalen Überweisungsverfahren im SEPA-Raum zum Februar 2014 ablösen. Private Kunden können für Inlandsüberweisungen noch bis Februar 2016 die heutige Inlandsüberwesiung nutzen. Die Umwandlung in das SEPA-Format wird in der Übergangszeit durch die Bank vorgenommen. Die SEPA-Überweisung ist der heutigen Überweisung sehr ähnlich. Sie benötigen lediglich die IBAN und übergangsweise die BIC statt Kontonummer und Bankleitzahl.


Vorabinformation (Pre-Notification)

Ein Lastschrifteinzug muss dem Zahlenden vorher mitgeteilt werden. Dies mindestens 14 Tage vor Einzug, falls nicht anders vereinbahrt. Bei wiederkehrenden Abbuchungen mit gleichen Beträgen (zum Beispiel Mitzahlungen) reicht die Vorabinformation vor dem ersten Einzug.

Kontakt

Susanne Cooper

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Die SEPA-Staaten

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien und Nordirland, Irland, Italien, Island, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern.

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